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05.04.2019
#amskongress #biohybrid

Bio‑Hybrid auf dem ams-Kongress 2019: Der Kreis schließt sich

Vor drei Jahren fing unsere Reise an. 2016 auf dem „auto motor und sport Kongress“ in Stuttgart haben wir den Bio‑Hybrid zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Damals war es eine revolutionäre Idee – ein Prototyp aus handgefertigten Einzelteilen, der den Gedanken von einem neuen Mobilitätskonzept in die Welt tragen sollte. Jetzt, nachdem drei Jahre harte Pionier-, Aufbau- und Ingenieursarbeit ins Land gegangen sind, waren wir wieder in Stuttgart dabei.

Diesmal als eigenständiges Start-up Schaeffler Bio‑Hybrid GmbH und mit einem seriennahen Prototyp. Nach der CES in Las Vegas Anfang Januar war das nun quasi unsere erfolgreiche Europapremiere und ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Industrialisierung. Damit schließt sich für uns der Kreis – sowohl was das Produkt betrifft, aber auch emotional. Bei einer so renommierten Veranstaltung wie dem ams-Kongress unser Mobilitätskonzept zu präsentieren, das hat schon was.

Der Kongress, organisiert von der Motor Presse Stuttgart, ist ein zentraler Treffpunkt für Wirtschaft, Politik und Medien. Mit einem Mix aus Produktpräsentationen und Vorträgen. Jedes Jahr versammeln sich knapp 400 Automanager und andere Persönlichkeiten aus dem Mobilitätsbusiness, um News aus der Branche zu erfahren und Kontakte zu knüpfen. Dieses Mal drehte sich alles um die Schwerpunktthemen Vernetzung, autonomes Fahren und Elektromobilität.

Spannend waren auch die Redner. Wie zum Beispiel der US-Amerikaner Chris Urmson, CEO des Autonomes-Fahren-Start-ups Aurora Innovations, eine der Koryphäen in der Robotik-Szene. Oder Martin Wezowski, Chefdesigner beim Software-Giganten SAP, ein visionärer Querdenker, was die Digitalisierung und deren Folgen angeht. Auch Daimler-Vorstandschef Dr. Dieter Zetsche und der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg waren am Start. Letzterer fuhr mit dem Schaeffler Mover auf die Bühne. Und sprach dann mit Prof. Peter Gutzmer, Technologie-Vorstand bei Schaeffler, über den Wandel der (E-)Mobilität. „Wir müssen Gas geben in Deutschland“, unterstrich Gutzmer.

Gas geben ist das Stichwort. Wir geben Gas bzw. Strom. Nicht nur, aber vor allem auf der sogenannten letzten Meile. Genau um solche Konzepte ging es nämlich auch in Stuttgart: Last-Mile-Konzepte für die Stadt, die häufig im Verkehr zu ersticken droht. Der Bio‑Hybrid, insbesondere in seiner Cargo-Variante, ist genau das. Ein Mobilitätskonzept auch für die letzte Liefermeile im urbanen Raum.

Der ams-Kongress hat uns wieder mal gezeigt: Die Mobilitätswelt dreht sich immer schneller. Neue Konzepte sind gefragt. Wir haben eines.