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03.06.2019 — #biohybrid

So sauber und platzsparend ist der Bio‑Hybrid

Links weniger umweltfreundlich, ganz rechts komplett emissionsfrei. Grafiken haben die schöne Eigenschaft, komplexe Sachverhalte anschaulich darzustellen. Genau aus diesem Grund haben wir für euch dieses sehr interessante Schaubild entworfen. Und voilà: Unser Bio‑Hybrid ordnet sich mit lediglich vier Gramm CO2-Ausstoß pro gefahrenem Personenkilometer doch ziemlich weit rechts ein – als Basis haben wir uns an aktuellen Pedelec-Werten orientiert. Geschlagen wird unser Mobilitätskonzept nur vom herkömmlichen Fahrrad und vom Fußgänger, deren Klimabilanz mit null Emissionen nicht übertroffen werden kann.

Nun können wir Menschen – so umweltbewusst wir auch sein und leben wollen – aber nicht jeden Weg per Drahtesel oder zu Fuß zurücklegen. Wir sind auf verschiedene Mobilitätsformen in einem sinnvollen Mix angewiesen. Intelligent und nachhaltig sollten sie heutzutage jedoch sein. Egal, ob beim Warentransport im hektischen und stauträchtigen Stadtverkehr, bei privaten Fahrten oder der Mobilität auf einem modernen Firmen-Campus. Der Bio‑Hybrid ist so ein Mobilitätskonzept. Individuell, designorientiert, platzsparend und vernetzt. Ein Fahrzeug, das sich zwischen Fahrrad und kleinem E-Auto einsortiert. 

Das Auto als Alternative? Klassischer Verbrenner oder die Elektroversion? Beide Varianten kommen auf einen erheblich höheren CO2-Ausstoß. Selbst der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) bringt es immer noch auf 64 Gramm pro km pro Person. 

Der Bio‑Hybrid hat neben den niedrigen Emissionswerten noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Er braucht wenig Platz. Im Vergleich zu einem konventionellen Golf (ca. acht Quadratmeter), den wir als Referenzgröße in unserer Grafik angenommen haben, bringt es unser Cargo nur auf 2,2 Quadratmeter, beim Passenger sind es lediglich 1,9. Nicht nur im Stadtverkehr ein echter Pluspunkt.

Kurzer Hinweis: Die Grafik basiert auf Daten des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu) in Heidelberg. Berücksichtigt werden nicht nur die Abgasemissionen aus der Kraftstoffverbrennung, sondern auch die Emissionen in der Vorkette zur Strom- bzw. Kraftstoffbereitstellung. Nicht betrachtet werden die Emissionen, die bei der Transportmittelherstellung und -entsorgung anfallen. Dass bei der Produktion auch Emissionen entstehen, ist uns bewusst – um die Komplexität zu reduzieren, haben wir diese Daten aber erst einmal nicht miteinbezogen.