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08.04.2020 — #biohybrid #passenger #wemove #urbanmobility

Das E-Bike kann zum Symbol einer Mobilitätswende werden

Es passiert etwas in unseren Städten: Mobilität wird smarter, Menschen verändern ihre Denk- und Verhaltensweisen. Die Städte selbst sind wesentliche Treiber neuer Mobilitätsstrategien. So wächst eine neue Generation heran, für die nicht nur das klassische Fahrrad, sondern vor allem auch das mit Antriebsunterstützung eine mehr als attraktive Alternative darstellt. Diese „Young Urban Bikers“ reduzieren ihr Vehikel nicht auf seine Grundfunktion als preisgünstiges Transportmittel – für sie bedeutet Radfahren angesichts verstopfter Innenstädte und wachsendem Umweltbewusstsein mehr. 

Selbst in die Pedale zu treten gilt als schick, praktisch und gleichzeitig verantwortungsvoll. Genau diese Gruppe, meist zwischen 20 und 49 Jahre alt, macht 17 Prozent der deutschen Bevölkerung aus. Laut einer repräsentativen Studie der Gesellschaft für Innovative Marktforschung (GIM) besitzt sie das höchste Trendsetter-Potenzial. So haben möglicherweise auch E-Bikes und neue Konzepte wie der Bio‑Hybrid Passenger die Kraft, das Mobilitätsverhalten breiter Bevölkerungsgruppen zu revolutionieren. Das E-Bike als Game Changer? Vielleicht sogar ein Symbol für den Wandel? 

Aktuelle Zahlen des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) bestätigen diese positive Marktentwicklung. Erstmals wurde in Deutschland die Millionenmarke überschritten. 1,36 Millionen E-Bikes wurden im Jahr 2019 abgesetzt, 2018 waren es 980.000. Das entspricht einem mengenmäßigen Zuwachs von 39 Prozent. Der Marktanteil von E-Bikes (siehe Infografik) am Gesamtfahrradmarkt hat sich demzufolge auf 31,5 Prozent gesteigert. Der Fahrradbestand in Deutschland inklusive E-Bikes ist nach Einschätzung des ZIV in 2019 auf 75,9 Mio. Stück angewachsen. Der darin enthaltene Anteil an E-Bikes wird auf rund 5,4 Mio. Fahrzeuge geschätzt. Tendenz stark steigend.

Infografik Urbane Mobilität

 

Bike-Boom hin oder her – es gibt auch die Kehrseite der Medaille. Die zeigt sich im aktuellen Fahrradmonitor 2019 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Darin geben 44 Prozent der befragten Radfahrer an, sie fühlen sich im Straßenverkehr unsicher. Zu viel Verkehr und zu rücksichtslose Autofahrer sind die am häufigsten genannten Argumente. 

Das Mobilitätskonzept des Bio‑Hybrid kann zu einem subjektiv höheren Sicherheitsgefühl beitragen. Mit seinem Dachaufbau, der höheren Fahrstabilität durch die vier Räder und der eigens entwickelten Bereifung bietet der Bio‑Hybrid mehr Fahrsicherheit als ein herkömmliches zweirädriges Pedelec. 

Flora, eine moderne und unternehmungslustige Großstadtbewohnerin, die Lust auf innovative Mobilitätsformen hat, durfte den Bio‑Hybrid „Passenger“ einen Tag lang in der Bankenmetropole Frankfurt testen. Ihre Erfahrungen hat sie mit uns in einem kleinen Video geteilt. Für Flora ist das Pedelec mit den vier Rädern „eine gute Mischung aus Auto und Fahrrad“, mit der sie sich überall durchschlängeln kann. Übrigens nicht nur alleine. Ein Mitfahrer findet bequem hinter ihr Platz.

Der „Passenger“ taugt Floras Ansicht nach aber nicht nur als Transportmittel, das sie easy von A nach B bringt, auch als Warm-up für ihre anschließende Fitnesseinheit ist eine Fahrt mit dem Bio‑Hybrid perfekt.  

Aber seht selbst, was Flora von ihrem Testtag erzählt.